Der Westteil der Alpendurchquerung von Nizza nach Zernez 730 km und 15 000 Höhenmeter - Auf den Spuren der "Tour de Suisse" und "Tour de France"
Klassische Variante 1.Tag: Albulapass, 2.Tag:Oberalppass und Furkapass, 3.Tag:Gr.
St. Bernhard, 4.Tag:Kl. St. Bernhard, 5.Tag:Col de Iseran, Col du
Telegraphe, 6.Tag:Col du Galibier, Col de Izoard, 7.Tag:Col du Var, Col
de Restefond - La Bonette, 8. Tag Heimreise von Nizza nach Nußdorf.
Anmerkung: Erfahrung und Ausdauer werden vorausgesetzt!
Etappentour: insgesamt 7 verschiedene Stationen. Neben dem Omnibus wird ein zusätzliches Begleitfahrzeug zur Betreuung eingesetzt.
Hotels: 2- und 3- Sterne-Standard.
Folgende Leistungen sind im Reisepreis enthalten:
- An-, Rückreise und Begleitung während der Radtouren mit modernem Reisebus,
- eigene Reiseleitung (mit zusätzlichem Begleitfahrzeug)
- Übernachtung mit Halbpension (Abendessen)
- Tourenbeschreibung mit Landkartenauszug (Roadbook) » Weiter Infos zu den Reisen
Zeitraum
Tage
Preis
EZ zzgl.
Mindestteilnehmerzahl
Info
15.07.2012 - 22.07.2012
8
1.325,00 Euro
225,00 Euro
17 Personen
Plätze frei!
Die Absagefrist des RV bei Nichterreichen der Mindestteilnehmer beträgt 4 Wochen
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1. TAG Albula Pass
Anreise mit dem Bus nach Zernez. Wir starten von hier Richtung St. Moritz und fahren zunächst auf leicht ansteigender Straße das Engadin hinauf bis La Punt. Ab hier sind wir erstmals auf der 9 km langen, windungsreichen Auffahrt zur Passhöhe des Albula gefordert. Eine kurze Verschnaufpause und eine rasante Abfahrt nach Tiefencastel regeneriert uns bis zur Mittagspause. Am Nachmittag haben wir dann auf unserem Weg zum Etappenziel in Ilanz noch zwei kleinere Hürden zu nehmen, bevor wir unser heutiges Quartier beziehen.
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2. TAG Oberalp und Furkapass
Der heutige Tag führt über zwei Pässe, angefangen mit dem Oberalppass. Der Anstieg bis zur Passregion, der an Hängen mit rot leuchtenden Alpenrosenfeldern vorbeiführt, bietet ein einmaliges Farbenspiel. Bei der Abfahrt nach Andermatt genießen wir eine prächtige Aussicht auf das Ursenental und den von markanten Gipfeln flankierten Furka. Über Hospental erreichen wir den Ort Realp, dort steigt die Straße mit vielen Serpentinen zum Furkapass empor. Bei der Abfahrt ins Gomstal sollte nach wenigen hundert Metern am Hotel Belvedere Halt gemacht werden, um den Rhonegletscher zu besichtigen, bevor wir in Brig unsere zweite Etappe beenden.
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3. TAG Großer St. Berhard
Gleich am Ortsende von Martigny beginnt der Anstieg zum Großen St. Bernhard, dem Pass mit der größten Höhendifferenz unserer Haute Route, dennoch sollten wir uns nicht erschrecken lassen. Die ersten rund 1000 Höhenmeter verteilen sich auf immerhin 35 km bis Bourg St. Pierre. Auf der windungsreichen, typischen Passstraße durch die majestätische Bergwelt wird man unwillkürlich daran erinnert, was Reisende vor Jahrhunderten auf sich genommen haben. Es sollte vor der langen Abfahrt nach Aosta auch nicht versäumt werden, das schützende Hospiz mit all seinen Zeugnissen aus dieser Vergangenheit näher in Augenschein zu nehmen.
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4. Tag Kleiner St. Bernhard - Val d`Isere
Unsere heutige Etappe beginnt mit dem Anstieg zum Kleinen St. Bernhard, der jedoch nicht geringer einzuschätzen ist als sein großer Bruder. Knapp 1200 Höhenmeter verteilen sich auf einer Distanz von ca. 23 km. Der erste Teil der Steigung wird durch viele Kehren noch in der Waldregion bewältigt und hinter der vermeintlichen Passhöhe haben wir dann ein gutes Stück in freier, weiter Berglandschaft zu überwinden, bis wir die eigentliche Passhöhe erreicht haben. Die folgenden 30 km Abfahrt nach Seez werden wir zum Regenerieren nutzen, denn nach der Mittagsrast erwartet uns hinter Seez erneut ein Anstieg mit 1000 Höhenmetern, verteilt auf über 30 km zu unserem Etappenziel Val d´lsere.
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5. TAG Col d´Iseran und Col de Telegraphe
Der Col d´Iseran, zweithöchster Pass unserer Haute Route, lässt es zunächst gemächlich angehen, bis wir nach ca. 6 km am Ende einer langen Geraden die Serpentinen einer steilen Passstraße erblicken. Wenn wir die Höhe der von Val d´lsere heraufführenden Seilbahn erreicht haben, wurde zwar das steilste Stück überwunden, vom Col d´lseran trennen uns aber noch ca. 5 km. Rundum reicht der Blick zum Horizont und wird durch nichts mehr verstellt - schneebedeckten Dreitausendern mit ewigem Eis stehen wir gleichberechtigt gegenüber. Vom 2 . Pass dieses Tages trennen uns noch 70 km, dabei geht es stetig abwärts. Der Col de Telegraphe zeigt uns am Schluss noch seine Zähne, bevor wir unser heutiges Etappenziel in Valloire erreichen.
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6. TAG Col du Galibier und Col d`Izoard
Heute Morgen steht der Col du Galibier auf dem Programm. Die ersten zwei Drittel dieser 17 km langen Passstraße oberhalb der Waldregion sollten wir uns schonen, denn die letzten Kilometer vor dem Pass haben noch einiges an Steigung zu bieten. Auf der langen rasanten Abfahrt hinunter nach Briancon können wir uns wieder erholen und bereits auf den vielleicht schönsten Pass dieses Westteils der Alpentour vorbereiten. Die Auffahrt zum Izoard verläuft meist durch den Wald, der erst hoch oben die Blicke frei gibt. Bei der Talfahrt gegen Süden verläuft die Straße durch das wilde Gebiet des Casse Déserte, wir haben hier das Gefühl, irgendwo in der Wüste zu radeln, riesige Felstürme, die langsam von einem rot leuchtenden Schotter zugedeckt werden, beherrschen das Bild der Landschaft. Noch ein beachtlicher Anstieg auf halber Höhe zum Col du Var und wir werden in St. Marie de Var unser Nachtquartier beziehen.
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7. TAG klassische Variante - Endziel Nizza: Col de Restefond und La Bonette
Heute wird der höchste Paß der Alpen erklommen, der Col de Restefond und La Bonette. Zuerst werden wir uns auf der zweiten Hälfte des Var warm treten, bevor wir auf zahlreichen Kehren bei wechselnder Szenerie zwischen grünen Almmatten und kahler Felslandschaft zum Scheitel des Restefond gelangen. Von hier bis zum Col de la Bonette sind es noch 130 Höhenmeter, dann haben wir es geschafft - 2802 m über dem Meeresspiegel - aus eigener Kraft mit dem Rennrad erklommen! Ein langer Rutsch hinaus Richtung Mittelmeer beendet unsere Tour, und am Abend können wir uns in Nizza an der Promenade D´Anglais die Beine vertreten.
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8.TAG klassische Variante: Heimreise
Heimreise durch die Poebene und über den Brenner nach Nußdorf
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7.TAG VARIANTE Mont Ventoux: Endziel Avignon/Lyon
Auch hier werden wir uns auf der zweiten Hälfte des Col de Var warm treten, bevor wir nach einer Zwischenabfahrt wieder auf Bergkurs gehen. In Barcelonnette biegen wir ab hinauf zum Col de la Cayolle (2325m) und genießen am Schluss die Fahrt durch die beeindruckende Schlucht " Gorges de Daluis".
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8. TAG Mont Ventoux
Die Krönung der Reise zum Schluss!
Von Sisteron aus fahren wir zunächst auf leicht ansteigender Strecke über den kleinen Col de Macuegne nach Sault. Hier werden wir uns nochmals stärken für die anspruchsvolle Auffahrt zum legendären Tourberg Mont Ventoux. Am Rande der westlichen Alpen genießen wir die Aussicht und letzte Abfahrt hinunter nach Carpentras. Von da geht`s mit dem Bus ins Hotel bei Lyon.