Diese Reise führt uns in eine vom Tourismus kaum berührte, einmalig schöne Landschaft zwischen dem Zentralmassiv und dem Mittelmeer. Es sind vor allem die in die Kalksteingebirge einschneidenden Schluchten des Tarn und der Jonte sowie die Hochtäler des Gard und des L´Herault, die in den Cevennen eine von Naturwundern überreiche Landschaft prägen.
Charakteristik
tägl. Streckenlänge
tägl. Höhenmeter
Trekkingradfahrer
46-85 km
300-640 m
Rennradfahrer
80-127 km
540-1950 m
Sterntour: Standort ist das Provinzstädtchen Alés mit netter Fußgängerzone unter Plantanen.
Unterbringung: Ein modernes 2-Sterne-Hotel im Zentrum der Stadt gelegen, Restaurant (extern) in der Fußgängerzone mit französischer Küche.
Folgende Leistungen sind im Reisepreis enthalten:
- An-, Rückreise und Begleitung während der Radtouren mit modernem Reisebus,
- eigene Reiseleitung (mit dem Fahrrad)
- Übernachtung mit Halbpension (Abendessen)
- Tourenbeschreibung (Roadbook) » Weiter Infos zu den Reisen
Zeitraum
Tage
Preis
EZ zzgl.
Mindestteilnehmerzahl
Info
02.09.2012 - 08.09.2012
7
965,00 Euro
165,00 Euro
17 Personen
Plätze frei
Die Absagefrist des RV bei Nichterreichen der Mindestteilnehmer beträgt 4 Wochen
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1. TAG Anreise durch die Schweiz
Anreise durch die Schweiz zu unserem Standquartier in Alés.
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2. TAG Gorges d`Ardeche
Fahrt durch den Gorges d´Ardéche. Der Bus bringt uns nach Vallon-Pont-d´Arc, dem nördlichen Eingang in den Canyon der Ardéche. Hier bestaunen wir eine großartige, von Natur geformte Brücke, die der Fluss in einen schmalen Kalksteinkamm geschliffen hat und unter welcher er hindurchfließt. Nach wechselvollem auf und ab entlang der Ardéche mit fantastischen Ausblicken in die unter uns liegende Schlucht, erreichen wir den Rastplatz in St.Martin. In der Nähe der Brücke über die Ardéche treffen wir uns zum Mittagessen, um anschließend nach Laval-St. Roman zu radeln. Bei St. Privat de Campclos erreichen wir wieder einmal eine besonders malerische Abfahrtsstrecke und noch 30 Kilometer durch leicht welliges Gelände trennen uns von unserem Hotel in Alés.
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3. TAG Monte Aigoual
Fahrt in und um das Massiv des Monte Aigoual. Der heutige Ausgangspunkt für die Geübten unter uns ist Le Vigan, von wo es hinauf zum Col de Minier auf einer herrlichen Straße durch schöne Waldpartien mit hell hervorleuchtenden Granitfelsen geht. Oben auf der Passhöhe (1270 m) werden sich die übrigen Radsportler anschließen. Hier beginnt nun der Aufstieg zum Col de la Sereyréde und den Col de Prat Peyrot bis zum Observatoire d´Aigoual. Ein Panorama, das sich bei klarem Wetter vom Mont Blanc bis zur Maladetta in den Pyrenéen erstreckt, begleitet uns auf unserem Weg hinunter zur Mittagspause ins malerische Fraissinet-Tal nach Les Vanels. Gestärkt geht es noch einmal durch schattige Waldbestände bergan bis zum Tunnel du Marquaires, und ab hier lassen wir es nur noch ausrollen entlang des Gardon bis nach St. Jean du Gard. Wer will, kann von hier noch die knapp 30 km zurück zum Hotel in Alés radeln, doch wird das Gros der Mannschaft diesen herrlichen Radtag in einem der kleinen Cafés beenden und mit dem Bus zurückfahren.
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4. TAG Corniche des Cévennes
Fahrt auf der Corniche des Cévennes. Der Bus bringt uns nach St. Jean-du-Gard. Von dort radeln wir auf der berühmten Corniche des Cévennes aufwärts über den Col St. Pierre zum Col d´Exil. Durch karge Hochweideflächen führt es uns erneut bergan zum Col La Falguiere und dann wieder abwärts nach Pompidou, wo der Kalkstein der Chausses beginnt. Ab hier fahren wir über eine ziemlich steile Kammlage über den Col des Faisses hinauf nach Barre des Cevennes. Nach der Mittagspause beginnt für uns eine großartige Abfahrt hinunter ins Vallée-Francaise und weiter talwärts in den Gardon de Mialet, bis wir den romanischen Uhrturm über der Altstadt von St. Jean-du-Gard erblicken. Wir finden dort unseren Bus wieder, der von Barre aus die Corniche zurückgefahren war und uns nicht begleiten konnte. Nur die Unentwegten werden es sich nicht nehmen lassen, auch noch das letzte Stück weiter bis Alés zu radeln, auf einer abwechslungsreichen und nicht mehr anstrengenden 25-km-Tour.
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5. TAG Gorges du Tarn
Fahrt durch die zauberhafte Tarnschlucht um den Causse Méjean. Der Bus fährt uns nach Florac, wo unsere Rundreise am Vormittag, nur abwärts radelnd, beginnt. Der Tarn fließt hier 67 km lang in der Tiefe des schönsten Canyons der ganzen Causses-Gegend und bildet eines der Naturwunder Frankreichs. Die Schlucht wird nach Castelbouc immer enger und unsere Straße führt dicht am Tarn entlang bis Maléne. Hier beginnt der weltberühmte Cirque des Baumes, eine Naturschönheit ersten Ranges, in dem der Tarn durch einen 1 km langen Engpass über Stromschnellen fließt. Beim Pas de Souci bricht der Tarn sich geräuschvoll seinen Weg durch riesige Kalksteinblöcke. Nun haben wir noch 10 km nach Rozier, wo wir Mittag machen. Am Nachmittag geht es dann leicht bergan durch den an Schönheit der Tarnschlucht kaum nachstehenden Canyon de la Jonte. Nach einer guten Stunde erreichen wir Meyruels und fahren hinauf zum Col de Perjuret. Von hier läuft es nur noch ab durch das malerische Tal des Tarn hinunter bis zu unserem Ausgangspunkt Florac mit seinem die Stadt beherrschenden Schloss. Ein Tag voller Naturschönheiten, die niemand vergisst.
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6. TAG Gorges du Chassezac - Mont Lozere
Der Bus bringt uns heute nach Les Vans im Norden von Alés. Von hier starten wir am Vormittag ohne Busbegleitung hinein in das wilde Tal des Chassezac. Markant windet sich unsere Straße an mehreren Stauseen entlang und durch eine zerklüftete Felsenschlucht von Ste. Marguerite hinauf bis nach La Bastide. Dort oben biegen wir ein auf die geschichts trächtige Nord-Süd-Route zwischen Clermont-Ferrand und Nimes und fahren hinüber zu dem von einer Burg bewährten, vollständig im mittelalterlichen Charakter erhaltenen Weiler La Gard-Guerin. Nach der Mittagspause gelangen wir flott hinunter nach Villefort und vorbei am gleichnamigen Stausee radeln wir auf einer Höhenstraße unterhalb des Mont Lozere mit seinen von Ginster und Heidekraut gesäumten Hängen entlang zurück nach Alés.
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7. TAG Heimreise
Nach den 5 Radtouren durch eine der wohl beeindruckendsten Landschaften Frankreichs treten wir unsere Heimreise über die Schweiz an.