Eine für uns Deutsche weniger bekannte, dennoch äußerst reizvolle Region Italiens, das Ursprungsland des Parmaschinkens, wird für sechs Tage unser Gastgeber sein. Idyllische Ortschaften und eine Fülle landschaftlicher Schönheiten werden uns mit Eindrücken bezaubern, die wir nicht vermutet hätten.
Charakteristik
tägl. Streckenlänge
tägl. Höhenmeter
Trekkingradfahrer
54-85 km
500-760 m
Rennradfahrer
54-116 km
670-1800 m
Sterntour: Standort ist der Kurort Salsomaggiore Terme unweit von Parma.
Unterbringung: Ein 3-Sterne-Hotel aus der Zeit der Jahrhundertwende mit angeschlossenem Thermalschwimmbad, inmitten eines kleinen Pinienparks gelegen. Das Restaurant des Hotels wird uns mit der vielfältigen Küche der Region vertraut machen.
- An-, Rückreise und Begleitung während der Radtouren mit modernem Reisebus,
- eigene Reiseleitung (mit dem Fahrrad)
- Übernachtung mit Halbpension (Abendessen)
- Tourenbeschreibung (Roadbook) » Weiter Infos zu den Reisen
Zeitraum
Tage
Preis
EZ zzgl.
Mindestteilnehmerzahl
Info
03.06.2012 - 09.06.2012
7
985,00 Euro
185,00 Euro
17 Personen
Plätze frei!
Die Absagefrist des RV bei Nichterreichen der Mindestteilnehmer beträgt 4 Wochen
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1. TAG Poebene - Salsomaggiore Terme
Anreise von Nußdorf mit dem Bus über die Brennerautobahn in die Poebene. Schon am Anreisetag werden wir nachmittags eine kleine Einführungstour unternehmen. Ausgangspunkt ist der Geburtsort des Komponisten Giuseppe Verdi - Busseto. Auf fast ebener Straße radeln wir aus der Poebene heraus in den Apennin, bis nach Castel l´Arquato, einem bezaubernden mittelalterlichen Städtchen, mit seiner schon von weitem erkennbaren Burg aus dem 14. Jh. Zwei kurze, dennoch beachtliche Anstiege nach Bacedasco machen uns anschließend unsere Präsenz im Apennin klar, doch die folgende flotte Abfahrt treibt uns schon wieder hinaus Richtung Poebene. Noch ein kurzer Anstieg trennt uns von Salsomaggiore Terme, unserem Standort der nächsten fünf Tage.
Wir starten im Tal des Taro unweit von Parma und erklimmen am Vormittag, hin und wieder durch kurze Abfahrten unterbrochen, den Passo della Cisa. Über einen kleinen Bergkamm bewegen wir uns hinüber ins Baganzatal und am gleichnamigen Fluß schlängelt sich unser Sträßlein bergan hinauf nach Bercato. Unser Blick schweift mal nach Osten, mal nach Westen über die sattgrünen Berghänge des Apennin. Ab und zu spitzt ein Kirchturm aus den Baumwipfeln hervor, vereinzelte Bauernhöfe liegen wie kleine Nester eingebettet im Dickicht der Wälder, und nur das Gezwitscher der Vögel durchdringt diese Einsamkeit. Oben im Restaurant auf der Paßhöhe des Cisa können wir uns stärken, und bei der anschließenden fast 30 km langen Abfahrt nach Fornovo haben wir genügend Zeit, die "Pasta della Casa" zu verdauen. Entlang des Flusses Taro gelangen wir schnell hinaus nach Felegara, biegen links ab und haben hier am Rande der Po-Ebene noch einige Hügel zu nehmen auf unserem Weg zurück zum Hotel in Salsomaggiore.
Ausgangspunkt für die heutige Tour ist Bettola im Westen der Emilia. Hier starten gleich die beiden ersten Gruppen und strampeln locker die Nure entlang, bevor es von Ferriere aus hinauf zum Passo di Mercatello geht. Oben am Pass werfen sich auch die restlichen Radler in ihr Rüstzeug und lassen es zunächst einmal auf gewundener Straße nur abrollen. Nach dieser Traumabfahrt mit herrlichen Aussichten auf den Apennin begeben sich nun alle wieder auf Höhenkurs Richtung Passo di Penice, legen aber auf halber Strecke Mittagspause ein. Am Nachmittag nehmen wir dann mit Leichtigkeit die noch fehlenden Höhenmeter bis zum Pass, bevor uns eine traumhafte Abfahrt für die Anstiege des Tages entlohnt. In der Nähe von Bobbio werden wir vom Bus erwartet und fahren zurück nach Salsomaggiore.
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4. TAG Bardi - Salsomaggiore Terme
Heute werden die meisten bereits vom Hotel aus nach Bardi radeln. Aufwärts geht´s, bis nach S. Antonio, wo auch die Gruppe III zu einer tollen Schussfahrt hinunter nach Pellegrino startet. Über einen kleinen Höhenzug gelangen wir nach Varano, an der Burg mitten im Ort halten wir uns rechts und fahren einen lang gezogenen Anstieg hinauf nach Bardi. Wenn wir die auf einen Felsen gesetzte, über dem Ort thronende Burg erblicken, trennt uns nur noch ein kurzer, aber steiler Anstieg von einer erholsamen Mittagspause in einer kleinen Trattoria am Marktplatz. Von hier aus fahren wir hinauf zum Passo d. Pelizzone. Auf einer langen Abfahrt mit wunderschöner Aussicht auf die Nordausläufer des Apennin rollen wir über Luneto hinunter ins Stironetal und haben schon bald unser Hotel in Salsomaggiore Terme erreicht.
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5. TAG Rivalta - Grazzano Visconti
Heute haben wir am Nachmittag die Qual der Wahl - pedalieren bis zum Hotel oder frühe Rückkehr mit dem Bus nach Salsomaggiore, um ein wenig zu relaxen, im Thermalbad zu baden oder Einkäufe zu tätigen. Doch zunächst radeln alle am Vormittag auf leicht ansteigender Straße das Trebbiatal hinauf bis Perino und queren dann über den Cerro Pass, einen nicht unbeachtlichen Apenninausläufer, hinüber ins untere Nuretal. "Hier scheiden sich nun die Geister", die Unentwegten fahren mit einem neuerlichen Anstieg hinüber und hinaus in die Poebene bis zum Hotel. Die anderen rollen noch dem Flüsschen Nure entlang bis Grazzano Visconti, einem malerischen, mittelalterlich anmutenden Dorf, machen dort Mittagspause und kehren anschließend mit dem Bus zurück zum Hotel.
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6. TAG Corniglio - Lagrimone
Der Bus bringt uns heute nach Pastorrello. Ab hier geht es nun unmerklich, dennoch stetig ansteigend, hinauf nach Corniglio, einem einsamen verschlafenen Ort am "Ende der Welt". Durch dicht gewachsene Kastanienwälder radeln wir weiter hinauf zum Passo di Ticchiano, auf dessen Scheitel uns eine atemberaubende Aussicht erwartet, die uns an die Alpen erinnert. In Monchio machen wir Mittag, und anschließend bieten sich uns dann zwei Alternativen für die Fahrt zurück zum Ausgangspunkt. Die sportlichere Strecke führt noch einmal bergan hinauf in ein Skigebiet unterhalb des Lagastrello Passes, während die leichtere Tour via Selvaniza nur bergab bis zur Tiefe des unter uns fließenden Enza führt. Einen letzten Anstieg hinauf nach Lagrimone, vorbei an den Produktionsstätten des berühmten Parmaschinkens, müssen dann alle Radler überwinden. Eine kurze Verschnaufpause, und es läuft nur noch rasant bergab hinunter nach Pastorello. Hier laden wir unsere Räder ein und fahren mit dem Bus zurück nach Salsomaggiore.
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7. TAG Heimreise
Arrivederci Salsomaggiore, mit dem Bus geht´s nun heim, durch die nach all den bezwungenen Höhen und Tiefen mit Sicherheit langweilig anmutende Poebene. Doch werden wir die Zeit nutzen, eine erlebnisreiche Reise nochmals im Geiste ablaufen zu lassen.