Die Reise zum Sporn des italienischen Stiefels bietet neben der landschaftlichen Schönheit, wie der zerklüfteten Teilküste im Süden, den üppigen Waldungen des Foreste Umbra auf der Hochfläche des Gargano und den lang gezogenen Sandstränden im Norden, eine Reihe historischer Momente: Allem voran das Stauferschloss Castel del Monte und der älteste Wallfahrtsort der Christenheit Monte S. Angelo.
Charakteristik
tägl. Streckenlänge
Höhenmeter
Trekkingradfahrer
40 - 70 km
300 - 400 m
Rennradfahrer
70 - 123 km
500 - 1650 m
Sterntour Standort während der gesamten Reise ist Manfredònia auf der Südseite des Gargano.
Unterbringung Ein 3-Sterne-Hotel mit modernem Komfort, unmittelbar am Meer gelegen. Das Restaurant wird uns unter anderem auch die Fischspezialitäten der hiesigen Region servieren.
Folgende Leistungen sind im Reisepreis enthalten:
- An-, Rückreise und Begleitung während der Radtouren mit modernem Reisebus,
- eigene Reiseleitung (mit dem Fahrrad)
- Übernachtung mit Halbpension (Abendessen)
- Tourenbeschreibung (Roadbook) » Weiter Infos zu den Reisen
Zeitraum
Tage
Preis
EZ zzgl.
Mindestteilnehmerzahl
Info
23.09.2012 - 29.09.2012
7
1.035,00 Euro
175,00 Euro
17 Personen
Plätze frei!
Die Absagefrist des RV bei Nichterreichen der Mindestteilnehmer beträgt 4 Wochen
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1. Tag: Anreise
Anreise über den Brenner und entlang der Adria nach Manfredònia.
Bustransfer von Manfredònia nach Cerignola. Am Ortsende dieser Provinzstadt werden wir entladen und radeln zunächst durch leicht welliges Gelände nach Minervino, ein an einen Hügelkamm gesetztes Städtchen, durch das wir uns in engen Gassen schlängeln. Von Minervino aus ist es nicht mehr allzu weit bis zu unserer Mittagsrast in Castel del Monte. Hier sollte sich jeder Zeit nehmen, dieses architektonisch sehr eindrucksvolle Jagdschloss des Stauferkaisers Friedrich II. zu besichtigen, bevor wir über Corato ans Meer hinaus radeln. In Trani, dem Schlusspunkt des ersten Tages, wird verladen, und es bleibt noch genügend Zeit, einige optische Eindrücke in dieser äußerst malerischen Hafenstadt zu sammeln.
Die südliche Küstenstraße, ein Leckerbissen der es in sich hat, steht uns für heute bevor. Von Mattinata aus fahren wir die schroffe Steilküste entlang bis nach Vieste. Herrliche Ausblicke auf das dunkelblaue Meer und bezaubernde Badebuchten, eingebettet in die weißen Kalkfelsen, entlohnen immer wieder für die fortlaufenden Anstiege. In Vieste, einem an weiße Felsklippen gebauten Fischerstädtchen mit eindrucksvollem Ortsbild, gibt es schließlich eine ausgedehnte Mittagspause, bevor wir auf einer Höhenstraße mit einem lang gezogenen Anstieg und ebenso langer Abfahrt, die immer wieder wunderschöne Ausblicke auf´s Meer freigibt, zurück nach Mattinata radeln. Hier kann verladen werden, doch die "Cracks" werden die letzten Kilometer bis nach Manfredònia nicht auslassen und vielleicht schon vor dem Bus im Hotel ankommen.
Heute startet die erste Gruppe nach einem 5-minütigen Bustransfer gleich hinter Manfredònia. Nach kurzem Einfahren geht es über Serpentinen hinauf auf den Gargano, wo oben auf dem Scheitel sich auch die zweite Gruppe auf die Räder macht. Von hier aus gibt es einiges zu tun bis zum Coppa Guardiola, doch werden wir für den Aufwand des Anstiegs schon bald mit einem herrlichen Ausblick auf den Wallfahrtsort Monte S. Angelo belohnt. Die anschließende Abfahrt gibt uns nun genügend Vortrieb, um unsere Mittagsrast in Carpino zu erreichen. Gestärkt und ausgeruht nach einem Picknick unter Schatten spendenden Olivenbäumen machen wir uns wieder auf den Weg zurück Richtung Manfredònia. Zwei Hürden gilt es bis dahin zu nehmen, aber von S. Giovanni Rotondo aus geht es nur noch in rasanter Talfahrt hinunter nach Manfredònia bis zum Hotel.
Zwei "Schmankerl" besonderer Art stehen heute auf dem Programm. Zunächst bringt uns der Bus um den Gargano herum an dessen Nordküste. Im Badeort Torre Mileto wird entladen, und auf topfebener Straße gelangen wir am Meer entlang nach Rodi di Garganico. Von hier geht es weiter auf der äußerst abwechslungsreichen und eindrucksvollen Küstenstraße hinüber nach Peschici, einem alten Fischerstädtchen, das schon von weitem erkennbar auf einem Felsen vor uns thront. Mit ständigem Auf und Ab entlang der Küste erreichen wir bald unser Restaurant "Da Biasino", in dem sich jeder für den Aufstieg zum Naturschutzgebiet "Foreste Umbra" stärken wird. Einen vollkommenen Gegensatz zum mediterranen Vormittag stellt nun die Fahrt hinauf zu dem fast alpin anmutenden Naturpark Foresta Umbra dar. Dicht gewachsene Waldungen und grüne Wiesen begleiten uns bis nach Monte S. Angelo, und nur noch ein kurzer Anstieg trennt uns von unserem Etappenziel, das wir tags zuvor schon aus der Ferne erblickt haben. Nach einem ausgiebigen Besuch dieses Wallfahrtsortes bringt uns der Bus zurück, und nur die Nimmermüden werden sich die Abfahrt nach Manfredònia nicht nehmen lassen.
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6. TAG Cagnano Varano - San Marco
Am heutigen fünften Tag begeben wir uns zum zweiten Mal auf den "Gargano". Nach kurzem Einrollen erklimmt die erste Gruppe gleich die schon von weitem sichtbaren, in den Fels gehauenen Kehren bis hinauf nach Borgo Celano. Nun stößt auch die zweite Gruppe dazu, und vorbei an der Klosteranlage S. Matteo durchfahren wir auf 950 m Höhe eine fast eigenartig anmutende Steinwüste, bis es heute das erste Mal abwärts geht Richtung Cagnano Varano. Mit permanentem Ausblick auf`s Meer gelangen wir entlang an einem bewaldeten Bergkamm schnell bis Sannicandro. Nach einem ausgedehnten Picknick gilt es letztlich noch eine Anhöhe zu überwinden, um den in einem Hochtal eingebetteten Wallfahrtsort S. Marco in Lamis zu erreichen. Hier trennt uns nur noch ein kurzer Anstieg im Ort von einer langen Abfahrt auf kurvenreicher Strecke hinunter in die Weinanbaufläche Tavoliere. Der Bus bringt uns ein letztes Mal zurück zum Hotel, bevor wir am nächsten Morgen nach einer sehr schönen und variantenreichen Woche die Heimreise antreten müssen.