Dies ist eine Radreise durch die vielseitigsten Landschaften Italiens: Im südlichen Tourengebiet die zauberhafte Weingegend des Chianti mit ihren berühmten mittelalterlichen Städten wie Siena und San Gimignano - im Norden die Berge, Täler und Wälder des wildromantischen Apennin. Ein Land, in dem fern von den Heerstraßen des Tourismus an allen Ecken Freuden für Auge, Geist und Seele - auch für den Gaumen - auf uns warten.
Charakteristik
tägl. Streckenlänge
tägl. Höhenmeter
Trekkingradfahrer
37-55 km
200-600 m
Rennradfahrer
60-118 km
350-1500 m
Sterntour: Standort ist der zwischen Florenz und Pisa gelegene Kurort Montecatini Terme.
Unterbringung: Ein traditionsreiches 3-Sterne-Hotel mit modernem Komfort und Schwimmbad, direkt am Kurpark gelegen. Das Restaurant des Hotels wird uns mit der italienischen Küche verwöhnen.
Folgende Leistungen sind im Reisepreis enthalten:
- An-, Rückreise und Begleitung während der Radtouren mit modernem Reisebus,
- eigene Reiseleitung (mit dem Fahrrad)
- Übernachtung mit Halbpension (Abendessen)
- Tourenbeschreibung (Roadbook) » Weiter Infos zu den Reisen
Zeitraum
Tage
Preis
EZ zzgl.
Mindestteilnehmerzahl
Info
26.05.2013 - 01.06.2013
7
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Die Absagefrist des RV bei Nichterreichen der Mindestteilnehmer beträgt 4 Wochen
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1. TAG Anreise über den Sella della Croce
Anreise ab Nußdorf über den Brenner in die Emilia Romagna. Südlich von Modena beginnen wir unsere Halbtagestour über die sanften Ausläufer des Apennin, zunächst für Gruppe I mit einer aussichtsreichen Auffahrt hoch nach Guiglia. Weit zurück schweift der Blick über die schier endlose Ebene des Po und findet Halt an der markanten Burg von Vignola. Oberhalb des Panoro-Flusses windet sich unsere Straße weiter bergauf und auch der Rest der Gruppe genießt nun die kurvenreiche und aussichtsreiche Fahrt hinauf zum Passo Sella della Croce, dem höchsten Punkt unserer heutigen Etappe. Von hier geht es flott hinab nach Vergato, doch ein nicht unbeachtlicher Anstieg hinauf nach Grizzana trennt uns noch von unserem Ziel im Zena-Tal bei Rioveggio. Der Bus nimmt uns hier auf und bringt uns über den Apennin nach Montecatini Terme in unser
Heute tummeln wir uns im Land des "Gallo Nero", des schwarzen Hahns, dem Siegel eines jeden echten Chianti Classico. Bis nach Impruneta bringt uns der Bus, und schon sind wir in der bezaubernden toscanischen Hügellandschaft mit ihren unüberschaubaren "Vigneti", den Weinbergen mit all ihren klingenden Namen. Über einen Bergkamm gelangen wir leicht bergan radelnd hinüber nach Greve, dem Hauptort des Chianti Classico. Ab hier windet sich die Straße durch Weinberge hinauf über Panzano Campana nach Radda, einen hochgelegenen Ort, den eine noch vollkommen erhaltene Stadtmauer umschließt. Nach einem ausgiebigen Picknick unter schattigen Akazien geht´s beschwingt flussabwärts nach Siena. Schon von weitem grüßt uns die turmbewehrte und palastreiche Stadtrepublik mit ihrem marmorverkleideten Dom. Nur ein kurzer Anstieg trennt uns von unserem Verladeplatz an der "Ponte Bozzone" am Stadtrand von Siena. Nach einem Besuch der gotischsten Stadt Italiens kehren wir mit dem Bus zurück nach Montecatini.
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3. TAG Durch den Apennin nach Lucca
Am dritten Tag machen wir zunächst einen kleinen Bustransfer hinüber nach Péscia und starten am gleichnamigen Fluss entlang hinein in den Apennin. Nach kurzer Anrollstrecke beginnt der Anstieg mit zahlreichen Kurven und Kehren. Hier öffnet sich das dunkle Grün der Wälder immer wieder und gibt den Blick frei auf die umliegenden Berghänge und hinaus ins Arnotal. Bei Femmina Morta gesellen sich nun auch die übrigen Radler hinzu und nehmen noch gemächlich die restlichen Höhenmeter gleichmäßig verteilt hinüber nach Prunetta. Ab hier geht´s dann kurvenreich bergab ins Limatal, und wir begleiten den Fluss durch den fast schluchtartigen Taleinschnitt bis hinaus nach Bagni di Lucca. In diesem verschlafenen Kurort machen wir Mittagspause, und am Nachmittag "scheiden sich dann die Geister". Die Unentwegten radeln nochmals bergan durch einsames, fast verwunschen wirkendes Terrain hinauf nach Colognora und lassen es dann anschließend nur noch abrollen durch das Tal der Papiermühlen bis nach Collodi. Mit einem kleinen Schlussspurt erreichen sie bald unser Hotel in Montecatini. Die Kulturbeflissenen hingegen haben die Möglichkeit, noch durch Lucca zu streifen. Sie bestaunen die außerordentlich starken Stadtmauern, besuchen den Dom San Martino oder lassen sich nur einfangen von dem reizvollen Charme des mittelalterlichen Stadtkerns, bevor der Bus sie zum Hotel zurückchauffiert.
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4. TAG Vinci - San Gimignano
Nach einem kurzen Bustransfer starten wir heute gleich hinter Pistoia und radeln durch eine typisch toscanische Hügellandschaft mit all ihren reizvollen Merkmalen hinüber nach Vinci, in den Geburtsort Leonardos. Zypressenumsäumte Villen, die auf Bergkuppen krönend die Landschaft beherrschen und welliges, tiefgefurchtes Ackerland begleiten uns auch auf unserem weiteren Weg bis hinauf nach Castagno. Hier machen wir in einem urigen Restaurant Rast, und nach einem vorzüglichen Mittagsmahl bieten sich uns nun drei verschiedene Teilstrecken für die zweite Tageshälfte an. Zum einen die längste Strecke in einem weiten Bogen über Volterra, einer auf einem Hügel aufgebauten alten Etruskerstadt. Bei dieser Runde bleibt allerdings wenig Zeit für einen Besuch unseres Tagesziels San Gimignano. Wer das "Manhattan der Toskana" ausgiebiger besichtigen will, der entscheidet sich für eine der beiden kürzeren, aber landschaftlich nicht weniger interessanten Teilstrecken und schlendert durch die hübschen Gassen, vorbei an den mittelalterlichen "Geschlechtertürmen" hinein ins malerische Zentrum des Ortes. Mit dem Bus geht`s zurück zum Hotel.
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5. TAG Ruhetag - Besuch von Florenz
Den heutigen Tag werden die meisten von uns ohne Rad verbringen. Wir haben die Möglichkeit, am frühen Vormittag mit unserem Omnibus nach Florenz zu fahren und uns der Kultur zu widmen. Bevor der Stadtrundgang beginnt, verschaffen wir uns zunächst von der Piazza Michelangelo aus einen umfassenden Überblick über die Stadt am Arno. Im Anschluss daran bringt uns der Bus hinab nahe ans Zentrum, und wir besuchen als erstes die Grabeskirche der berühmtesten Florentiner in Santa Croce. Von der Piazza della Signoria mit der Davidstatue vor dem Palazzo Vecchio bummeln wir über die Ponte Vecchio und bestaunen anschließend den mächtigen Dom mit seinem Glockenturm/Campanile. Zum Schluss bleibt noch genügend Zeit, in dem einen oder anderen Schaufenster die florentiner Mode zu begutachten. Wer lieber Rad fahren will, kann vom Hotel in Montecatini aus eine Radtour unternehmen (ohne Begleitung).
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6. TAG Apennin, Pistoia - Montecatini Terme
Der sechste Tag bietet uns heute Naturschönheiten, die übliche Italienrouten vermissen lassen. Wenn wir mit dem Bus über Pistoia nach kurzer Fahrt Candeglia erreicht haben, beginnt ein traumhaft schöner Aufstieg durch ein Naturschutzgebiet, das Autos kaum durchqueren. Schon nach dem ersten Dutzend Kilometern haben wir einen Aussichtspunkt der Tour erreicht, mit einem großartigen Rückblick ins Arno-Tal. Von hier radeln wir über Acquerino ohne allzu großen Höhenunterschied flott an Lentula vorbei nach Ponte de Venturina. In einer toscanischen Osteria wollen wir uns dann stärken und ein wenig verschnaufen, denn es geht noch einmal im Renotal bergan, bis wir in dem kleinen, an einen waldigen Hang geschmiegten Prunetta einen weiteren Höhepunkt der Radtour erreicht haben. Über Femmina Morta (Tote Frau) rollen wir nun ohne jede Anstrengung bergab durch silbern schimmernde Olivenhaine in unser Quartier nach Montecatini Terme.
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7. TAG
Am siebten und letzten Tag unserer Toscana-Reise heißt es die Rückfahrt antreten, die wir allerdings im Gegensatz zur Anreise nur im Bus zurücklegen. Am späten Nachmittag werden wir wieder im Raum Nußdorf ankommen.